Das Kopfbild der Website: Sonnenlicht fällt durch das herbstlich-bunte Blattwerk eines großen Kastanienbaumes.

Beiträge zu ethischen Fragen

Sterbehilfedebatte – Das Sonderheft

Aus der Einleitung: "Mit dieser Sonderausgabe der hospiz zeitschrift sollen – neben grundlegenden juristischen Klärungen – insbesondere ausgewählte ethische, praktische und gesellschaftliche Dimensionen der aktuellen Debatte beleuchtet werden. Die Diskussion in Deutschland um Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid ist keine rein strafrechtliche und auch keine rein politische Debatte und darf nicht auf diese Aspekte beschränkt bleiben. Die Beiträge des vorliegenden Heftes verhandeln grundsätzlich den gesellschaftlichen Umgang mit Krankheit und Sterben. Organisierte und gewerbliche Formen der Beihilfe zum Suizid oder die ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung als gleichwertige Alternative und Behandlungsoption widersprechen dem Prinzip einer sorgenden und solidarischen Gesellschaft. Menschen brauchen bei schwerer Krankheit und im Sterben Beistand und Unterstützung sowie umfassende Versorgungs- und Begleitungsangebote zeitnah an jedem Ort in Deutschland. Nur so wird glaubhaft, dass auch schwerstkranke, sterbende und an Demenz erkrankte Menschen Teil der Gesellschaft sind, die in ihren Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen werden."

hospiz zeitschrift, Ausgabe 67, 2015/5 des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes e. V.

WEM GEHÖRT DAS STERBEN?

Sterbehilfe und assistierter Suizid
Herausgegeben von Prof. Dr. Siegfried Höfling und Dr. Erich Rösch, veröffentlicht in der Publikation ARGUMENTE UND MATERIALIEN ZUM ZEITGESCHEN 99, Hanns-Seidel-Stiftung, München

Aus der Einführung: "Die vorliegende Publikation nimmt die aktuelle Diskussion um den ärztlich assistierten Suizid zum Anlass, aus verschiedenen Blickwinkeln ein Thema zu beleuchten, das uns alle betrifft und betroffen macht: In der medialen Debatte gerne auf „Sterbehilfe“ reduziert, von Befürwortern als das „Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben“ glorifiziert, verkommt die schwierigste menschliche Entscheidung zum Spielball von Argumenten, die in ihrer letzten Konsequenz noch nicht durchdacht erscheinen."

Wie Christen über Sterben und Tod denken

Eine Auseinandersetzung mit heutigen Vorstellungen über Sterben und Tod von Pfr. Klaus Stock, gest. im Jan. 2015.

Das Märchen vom "süßen freien Tod"

Gegen eine Zulassung der aktiven Sterbehilfe hat sich der ehemalige Vizekanzler und einstige SPD-Vorsitzende Franz Müntefering ausgesprochen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe will das Verbot organisierter Sterbehilfe gesetzlich verankern. Die öffentliche Diskussion zu diesem Thema nimmt wieder Fahrt auf.
Beitrag aus Christ in der Gegenwart, Nr. 2/2014

Die Hilfen beim Sterben

Die Grenzen zwischen Palliativmedizin und Sterbehilfe verschwimmen. In einer pluralistischen Gesellschaft erwarten Menschen vom "Medizinsystem" auch spirituelle Hilfe. - Ein lesenswerter Beitrag zum Stand der öffentlichen Diskussion zum Thema "Sterbehilfe".
Beitrag aus CiG

Das letzte Stück Weges - Interview mit Franz Müntefering

Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering wurde vom "Evangelischen Pressedienst" auf das Sterben seiner Ehefrau Ankepetra nach schwerem Krebsleiden angesprochen und darauf, wie er den Sterbeprozess 2007/2008 erfahren habe.
Quelle: CiG

Die letzte Wegstrecke ist steil und schwer

Anna Schäffer und die Hospizbewegung (Artikel von Klaus Stock)

Anna Schäffer war lange Zeit nur in bestimmten Kreisen des Kirchenvolkes der Diözese Regensburg bekannt; ihre Seligsprechung Anfang März 1999 und ihre Heiligsprechung am 21. Oktober 2012 trugen dazu bei, ihr Leben einer breiten Öffentlichkeit vor Augen zu stellen. Als geduldig Leidende und Ausharrende bis zuletzt ist sie ein Zeichen für einen neuen Umgang mit Leiden, Sterben und Tod geworden.
Siehe auch www.anna-schaeffer.info

Sterben im Kreis der Familie

Im Nachbarland Österreich gibt es seit Jahren die sogenannte Familienhospizkarenz. Damit ist es für jeden Arbeitnehmer möglich, sich von der Arbeit für eine gewisse Zeit eine Auszeit zu nehmen, um einen sterbenden Verwandten zu begleiten.
Hier ein Artikel von Cornelia Mayr aus CIG, Christ in der Gegenwart, Nr. 6/03, S. 45

Literatur zu allen ethischen Fragen

Ludwigshafener ethische Rundschau